Dienstag, 12. Februar 2008

Erster Unitag!

Goude nacht!

Nachdem ich im Moment überraschenderweise gut ins Netz komm (wahrscheinlich schlafen die meisten und brauchen keine Bandbreite), muss ich von meinem ersten Unitag berichten.
Hier einmal Aufnahmen von meinem Schulweg.
Über den Fluss auf der ersten Aufnahme muss ich drüber und dem zweiten folge ich zu meiner Fakultät:


Brave 5 Erasmus-Studentinnen warten also pünktlich um 8:30 vor einem Seminarraum in einem Gebäude, das vor ihnen anscheinend noch kaum ein belgischer Student von innen gesehen hat, egal wen man am Weg dorthin gefragt hat, keiner kannte Blok C. Gut dass es ihn doch gegeben hat.
Kurz vor 9 taucht der Professor auf und fragt, ob wir alle seine Nachricht bekommen haben, dass die Vorlesung erst um 9:00 beginnt (wir wissen alle, wie viel 30min in der Früh wert sind!). Leider hat noch keiner von uns ein Uni-Passwort um in die entsprechende online-Software einzusteigen...
Meat & Meat Products war dann aber ganz nett, wird sicher noch interessant.

Nach 3 Stunden hetzt man ins nächste Gebäude, als Blok B auch allgemein bekannt um dort festzustellen, dass der Professor erst eine Dialeinwand besorgen muss in Ermangelung an weißer Fläche für den Beamer, wobei Food Colloids sich dann auch als interessant herausgestellt hat!

In meinen 3 Stunden Mittagspause hab ich mir dann endlich ein Fahrrad angeschafft - genauso wie alle anderen Studenten superschön blitzgelb mit Nummer, damit man es auch wieder findet. Dann hab ich mir noch einen Pass geholt, mit dem ich jetzt 11x in einen Sportkurs meiner Wahl darf (welche genau ist drauf angegeben, unter anderem Yoga, BBP, Conditietraining, Aerobics, Latino Moves,...). Wobei ich Yoga gleich heute noch ausprobiert habe - wirklich schön entspannend! Frank, ein netter Belgier (schätze ihn auf Mitte 50 bis 60) hat eine tiefe, beruhigende Stimme - und wenn das ganze dann noch auf Flämisch kommt wo man nur bruchstückhaft etwas versteht (wobei mindestens 1 Vokabel hängen geblieben ist: "rustig" [sprich: rüstig] heißt soviel wie langsam) droht man fast ein bisschen wegzudösen.
Ist aber sehr entspannend - werd ich sicher wieder machen!

Dann hab ich meine Zimmernachbarin endlich mal kennengelernt, die hat sichs gemütlich eingerichtet - kein Wunder, wohnt ja auch schon das 3. Jahr hier! Sie war ganz begeistert dass ich ein netter Erasmusstudent bin, weil meine Vorgänger waren Asiaten irgendeiner Art und haben "komische Sachen" (u. a. Fischköpfe etc.) gekocht und es hat immer so gestunken.
So kanns gehen!
Hatte dann auch meine ersten Dosenravioli zum Abendessen, waren brauchbar - und dazu hab ich meine Nachbarin wieder in der Küche getroffen...
Schön langsam könnte man sich fast ans Heimleben gewöhnen, wenn da nicht die noch immer miese Internetverbindung wäre - werd aber noch auf mein eigenes Passwort warten (hänge im Moment als Vietnamese aus einem anderen Heim im Uninetz hier) und mich dann erst beschweren gehen. Laut meiner Nachbarin soll das Internet hier ja super funktionieren. Mir ist davon bis jetzt nur noch nichts aufgefallen.

Ich sag dann mal gute Nacht und liebe Grüße!

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