Hallo!
Jetzt ist also wieder eine Woche Uni vorbei - dabei ist erst Donnerstag!
Also hab ich Montag und Dienstag einen halbwegs vollen Stundenplan, Dienstag komplett und Mittwoch hat sich jetzt auch ein bisschen was getan, eine Vorlesung vormittags, eine nachmittags und jetzt ist schon Wochenende! Trifft sich gut für die Erasmus-Abende am Mittwoch! Und für's Wochenende und wegfahren sowieso! Wobei ichs diese Woche eher ruhig angehen lassen werd...
Nächstes Wochenende bin ich für den "Trip to the Ardens" angemeldet, bin schon neugierig!
Ansonsten fühl ich mich im Heim schon sehr wohl, immer irgendwer irgendwo mit dem man tratschen kann, mit dem Rest kann man sich anfreunden, ist ja nicht für immer!
Leider kann ich die Duschen im 3. Stock nicht mehr bildlich festhalten, da jetzt Stock 1-4 renoviert wird, was leider Mo-Fr ab 7:30 nicht zu überhören ist - aber ich werd den 8. Stock festhalten - sowieso mein Lieblingsstockwerk zum Duschen.
Also wünsch ich euch allen lieben Lesern ein wunderschönes Wochenende!
Ganz liebe Grüße aus Gent!
Gabi
Donnerstag, 21. Februar 2008
Samstag, 16. Februar 2008
Hallo allerseits!
Jetzt ist also die erste Woche in Gent schon um - ist wahnsinnig schnell gegangen!
Was gibt's Neues zu berichten...
Mein Learning Agreement hab ich bestätigt und so übernommen, wie in Österreich ausgemacht, da ich eine der wenigen Glücklichen bin, bei der die erwünschten Fächer in einen Stundenplan zusammenpassen.
Hab noch ein wenig Gent angeschaut, neue Leute getroffen, Mittwoch die wöchentliche Erasmusparty besucht, das dürfte hier in jeder Stadt in einem Pub stattfinden - in Antwerpen gibt's genau dasselbe, nur die Lokalität ist kleiner.
War also bis Mittwoch brav an der Uni, Donnerstag hatte ich frei und hab einmal gerastet, weil ich permanent müde bin seitdem ich in Gent bin.
Freitag war ich ein wenig in der Stadt unterwegs da das Wetter wieder einfach traumhaft war - unter anderem hab ich dann kurzentschlossen eine Wohnung besichtigt, die ich lieber nicht mit dem dortigen Bewohner teilen möchte - sozusagen gewöhn ich mich ans Heimleben!
Duschen im 8. Stock sind in Ordnung, ich hab Reinigungstücher für die Toiletten besorgt und es wohnt eine nette Berlinerin ein paar Zimmer weiter, ich belege sogar 2 Vorlesungen mit ihr. Aus dem Kühlschrank ist die letzten Tage auch nichts weggekommen - was will ich mehr?
Seit dieser Woche hab ich das Passwort für meinen eigenen Internetzugang, den ich dann gleich eingerichtet hab und jetzt lässt sichs auch problemlos surfen und telefonieren! Nachdem ich jetzt Einige aus dem Haus kenne treffen wir uns meistens irgendwo hier und nachdem jeder ja irgendwie "alleine" ist, machen wir öfter was bzw. können auch zusammen essen! Elisa wandert brav mit uns mit und es läuft alles problemlos.
Heute waren wir dann in Brüssel, nur leider waren wir eben eine Gruppe von 6 Leuten und ich hatte den einzigen Stadtplan mitgebracht...
Es kam dann noch ein Italiener (Bekannter von einer Italienerin von uns, ageh!) der schon ein halbes Jahr in Brüssel gewohnt hat mit und hat die interessanten Sachen dann auch schneller gefunden als wir Mädels auf eigene Faust.
Nachdem die meisten gegen 4 müde waren, haben wir uns wieder nach Gent begeben - freu mich aber schon darauf, mehr von der Stadt zu sehen!
Wir waren also "lediglich" im Altstadtzentrum, haben Manneken Pis und Janneken Pis (es gibt ein weibliches Pendant zum Buben! leider eher unbekannt) gesehen, weiters die Börse, die (relativ enttäuschende) Oper, Rathaus + umgebenden Platz - alte Innenstadt.
Hier der Bube:

und hier das Mäderl:

zentral wie immer: Grote Markt (mit Zunfthäusern, Stadtmuseum, Rathaus)

und gleich zu Beginn angesteuert - der Justizpalast, vom Hügel dort oben hat man einen schönen Überblick über die Stadt - also unbedingt hinschauen, wenn man in der Stadt ist!

Mir fehlt noch der königliche Palast, der ganze Park in der Umgebung davon, das Atomium, die EU-Gebäude und die diversen Museen, z. B. von Tim und Struppi - die ja belgischen Ursprungs sind!
Demnächst treffen wir uns noch um eine Kleinigkeit was trinken zu gehen - alle belgischen Studenten sind ja am Wochenende zu Hause, insofern sind nur noch Austauschstudenten über und die haben auch während der Woche genug gefeiert und gehen's am Wochenende langsamer an!
Wünsche noch ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße,
Gabi
Jetzt ist also die erste Woche in Gent schon um - ist wahnsinnig schnell gegangen!
Was gibt's Neues zu berichten...
Mein Learning Agreement hab ich bestätigt und so übernommen, wie in Österreich ausgemacht, da ich eine der wenigen Glücklichen bin, bei der die erwünschten Fächer in einen Stundenplan zusammenpassen.
Hab noch ein wenig Gent angeschaut, neue Leute getroffen, Mittwoch die wöchentliche Erasmusparty besucht, das dürfte hier in jeder Stadt in einem Pub stattfinden - in Antwerpen gibt's genau dasselbe, nur die Lokalität ist kleiner.
War also bis Mittwoch brav an der Uni, Donnerstag hatte ich frei und hab einmal gerastet, weil ich permanent müde bin seitdem ich in Gent bin.
Freitag war ich ein wenig in der Stadt unterwegs da das Wetter wieder einfach traumhaft war - unter anderem hab ich dann kurzentschlossen eine Wohnung besichtigt, die ich lieber nicht mit dem dortigen Bewohner teilen möchte - sozusagen gewöhn ich mich ans Heimleben!
Duschen im 8. Stock sind in Ordnung, ich hab Reinigungstücher für die Toiletten besorgt und es wohnt eine nette Berlinerin ein paar Zimmer weiter, ich belege sogar 2 Vorlesungen mit ihr. Aus dem Kühlschrank ist die letzten Tage auch nichts weggekommen - was will ich mehr?
Seit dieser Woche hab ich das Passwort für meinen eigenen Internetzugang, den ich dann gleich eingerichtet hab und jetzt lässt sichs auch problemlos surfen und telefonieren! Nachdem ich jetzt Einige aus dem Haus kenne treffen wir uns meistens irgendwo hier und nachdem jeder ja irgendwie "alleine" ist, machen wir öfter was bzw. können auch zusammen essen! Elisa wandert brav mit uns mit und es läuft alles problemlos.
Heute waren wir dann in Brüssel, nur leider waren wir eben eine Gruppe von 6 Leuten und ich hatte den einzigen Stadtplan mitgebracht...
Es kam dann noch ein Italiener (Bekannter von einer Italienerin von uns, ageh!) der schon ein halbes Jahr in Brüssel gewohnt hat mit und hat die interessanten Sachen dann auch schneller gefunden als wir Mädels auf eigene Faust.
Nachdem die meisten gegen 4 müde waren, haben wir uns wieder nach Gent begeben - freu mich aber schon darauf, mehr von der Stadt zu sehen!
Wir waren also "lediglich" im Altstadtzentrum, haben Manneken Pis und Janneken Pis (es gibt ein weibliches Pendant zum Buben! leider eher unbekannt) gesehen, weiters die Börse, die (relativ enttäuschende) Oper, Rathaus + umgebenden Platz - alte Innenstadt.
Hier der Bube:
und hier das Mäderl:
zentral wie immer: Grote Markt (mit Zunfthäusern, Stadtmuseum, Rathaus)

und gleich zu Beginn angesteuert - der Justizpalast, vom Hügel dort oben hat man einen schönen Überblick über die Stadt - also unbedingt hinschauen, wenn man in der Stadt ist!
Mir fehlt noch der königliche Palast, der ganze Park in der Umgebung davon, das Atomium, die EU-Gebäude und die diversen Museen, z. B. von Tim und Struppi - die ja belgischen Ursprungs sind!
Demnächst treffen wir uns noch um eine Kleinigkeit was trinken zu gehen - alle belgischen Studenten sind ja am Wochenende zu Hause, insofern sind nur noch Austauschstudenten über und die haben auch während der Woche genug gefeiert und gehen's am Wochenende langsamer an!
Wünsche noch ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße,
Gabi
Dienstag, 12. Februar 2008
Erster Unitag!
Goude nacht!
Nachdem ich im Moment überraschenderweise gut ins Netz komm (wahrscheinlich schlafen die meisten und brauchen keine Bandbreite), muss ich von meinem ersten Unitag berichten.
Hier einmal Aufnahmen von meinem Schulweg.
Über den Fluss auf der ersten Aufnahme muss ich drüber und dem zweiten folge ich zu meiner Fakultät:


Brave 5 Erasmus-Studentinnen warten also pünktlich um 8:30 vor einem Seminarraum in einem Gebäude, das vor ihnen anscheinend noch kaum ein belgischer Student von innen gesehen hat, egal wen man am Weg dorthin gefragt hat, keiner kannte Blok C. Gut dass es ihn doch gegeben hat.
Kurz vor 9 taucht der Professor auf und fragt, ob wir alle seine Nachricht bekommen haben, dass die Vorlesung erst um 9:00 beginnt (wir wissen alle, wie viel 30min in der Früh wert sind!). Leider hat noch keiner von uns ein Uni-Passwort um in die entsprechende online-Software einzusteigen...
Meat & Meat Products war dann aber ganz nett, wird sicher noch interessant.
Nach 3 Stunden hetzt man ins nächste Gebäude, als Blok B auch allgemein bekannt um dort festzustellen, dass der Professor erst eine Dialeinwand besorgen muss in Ermangelung an weißer Fläche für den Beamer, wobei Food Colloids sich dann auch als interessant herausgestellt hat!
In meinen 3 Stunden Mittagspause hab ich mir dann endlich ein Fahrrad angeschafft - genauso wie alle anderen Studenten superschön blitzgelb mit Nummer, damit man es auch wieder findet. Dann hab ich mir noch einen Pass geholt, mit dem ich jetzt 11x in einen Sportkurs meiner Wahl darf (welche genau ist drauf angegeben, unter anderem Yoga, BBP, Conditietraining, Aerobics, Latino Moves,...). Wobei ich Yoga gleich heute noch ausprobiert habe - wirklich schön entspannend! Frank, ein netter Belgier (schätze ihn auf Mitte 50 bis 60) hat eine tiefe, beruhigende Stimme - und wenn das ganze dann noch auf Flämisch kommt wo man nur bruchstückhaft etwas versteht (wobei mindestens 1 Vokabel hängen geblieben ist: "rustig" [sprich: rüstig] heißt soviel wie langsam) droht man fast ein bisschen wegzudösen.
Ist aber sehr entspannend - werd ich sicher wieder machen!
Dann hab ich meine Zimmernachbarin endlich mal kennengelernt, die hat sichs gemütlich eingerichtet - kein Wunder, wohnt ja auch schon das 3. Jahr hier! Sie war ganz begeistert dass ich ein netter Erasmusstudent bin, weil meine Vorgänger waren Asiaten irgendeiner Art und haben "komische Sachen" (u. a. Fischköpfe etc.) gekocht und es hat immer so gestunken.
So kanns gehen!
Hatte dann auch meine ersten Dosenravioli zum Abendessen, waren brauchbar - und dazu hab ich meine Nachbarin wieder in der Küche getroffen...
Schön langsam könnte man sich fast ans Heimleben gewöhnen, wenn da nicht die noch immer miese Internetverbindung wäre - werd aber noch auf mein eigenes Passwort warten (hänge im Moment als Vietnamese aus einem anderen Heim im Uninetz hier) und mich dann erst beschweren gehen. Laut meiner Nachbarin soll das Internet hier ja super funktionieren. Mir ist davon bis jetzt nur noch nichts aufgefallen.
Ich sag dann mal gute Nacht und liebe Grüße!
Nachdem ich im Moment überraschenderweise gut ins Netz komm (wahrscheinlich schlafen die meisten und brauchen keine Bandbreite), muss ich von meinem ersten Unitag berichten.
Hier einmal Aufnahmen von meinem Schulweg.
Über den Fluss auf der ersten Aufnahme muss ich drüber und dem zweiten folge ich zu meiner Fakultät:
Brave 5 Erasmus-Studentinnen warten also pünktlich um 8:30 vor einem Seminarraum in einem Gebäude, das vor ihnen anscheinend noch kaum ein belgischer Student von innen gesehen hat, egal wen man am Weg dorthin gefragt hat, keiner kannte Blok C. Gut dass es ihn doch gegeben hat.
Kurz vor 9 taucht der Professor auf und fragt, ob wir alle seine Nachricht bekommen haben, dass die Vorlesung erst um 9:00 beginnt (wir wissen alle, wie viel 30min in der Früh wert sind!). Leider hat noch keiner von uns ein Uni-Passwort um in die entsprechende online-Software einzusteigen...
Meat & Meat Products war dann aber ganz nett, wird sicher noch interessant.
Nach 3 Stunden hetzt man ins nächste Gebäude, als Blok B auch allgemein bekannt um dort festzustellen, dass der Professor erst eine Dialeinwand besorgen muss in Ermangelung an weißer Fläche für den Beamer, wobei Food Colloids sich dann auch als interessant herausgestellt hat!
In meinen 3 Stunden Mittagspause hab ich mir dann endlich ein Fahrrad angeschafft - genauso wie alle anderen Studenten superschön blitzgelb mit Nummer, damit man es auch wieder findet. Dann hab ich mir noch einen Pass geholt, mit dem ich jetzt 11x in einen Sportkurs meiner Wahl darf (welche genau ist drauf angegeben, unter anderem Yoga, BBP, Conditietraining, Aerobics, Latino Moves,...). Wobei ich Yoga gleich heute noch ausprobiert habe - wirklich schön entspannend! Frank, ein netter Belgier (schätze ihn auf Mitte 50 bis 60) hat eine tiefe, beruhigende Stimme - und wenn das ganze dann noch auf Flämisch kommt wo man nur bruchstückhaft etwas versteht (wobei mindestens 1 Vokabel hängen geblieben ist: "rustig" [sprich: rüstig] heißt soviel wie langsam) droht man fast ein bisschen wegzudösen.
Ist aber sehr entspannend - werd ich sicher wieder machen!
Dann hab ich meine Zimmernachbarin endlich mal kennengelernt, die hat sichs gemütlich eingerichtet - kein Wunder, wohnt ja auch schon das 3. Jahr hier! Sie war ganz begeistert dass ich ein netter Erasmusstudent bin, weil meine Vorgänger waren Asiaten irgendeiner Art und haben "komische Sachen" (u. a. Fischköpfe etc.) gekocht und es hat immer so gestunken.
So kanns gehen!
Hatte dann auch meine ersten Dosenravioli zum Abendessen, waren brauchbar - und dazu hab ich meine Nachbarin wieder in der Küche getroffen...
Schön langsam könnte man sich fast ans Heimleben gewöhnen, wenn da nicht die noch immer miese Internetverbindung wäre - werd aber noch auf mein eigenes Passwort warten (hänge im Moment als Vietnamese aus einem anderen Heim im Uninetz hier) und mich dann erst beschweren gehen. Laut meiner Nachbarin soll das Internet hier ja super funktionieren. Mir ist davon bis jetzt nur noch nichts aufgefallen.
Ich sag dann mal gute Nacht und liebe Grüße!
Montag, 11. Februar 2008
In Gent
Goede avond!
Bin jetzt seit gestern nur ehr im Studentenheim in Gent. Einige wissen ja schon, wie's mir hier vor einer Woche ergangen ist, hab nicht fassen können, wie altmodisch ein Studentenheim in Westeuropa sein kann!

Hat wie ein Hotelzimmer ausgesehen, nur dass Duschen in meinem Stock nicht in Betrieb sind (=> ich fahre in den 8. Stock), 6 elektrische Kochplatten und 8 WC's für 30 Leute die in meinem Gang wohnen. Aber ansonsten hab ich mir mein Zimmer mit IKEA halbwegs hergerichtet. Bin inzwischen auch heilfroh über meinen Polster und meine Bettbezüge von zuhause!
So sieht's jetzt in etwa aus, nur inzwischen etwas voller und 1 Teppich ist dazugekommen:

Weiters hatte ich letzten Montag das Vergnügen festzustellen, dass nicht nur Uni-Ferien waren in der letzten Woche, sondern dass wegen Rosenmontag auch alle Sekretariate geschlossen hatten, leider steht das nirgendwo, also bin ich am Tag vor meiner Flämisch-Prüfung 3h umsonst nach Gent gefahren. Dienstag hab ich dafür dann ein A produziert, war noch Jenever trinken mit meinen Kurskollegen (etwa 20%iger "Schnaps", typisch für Belgien und Umgebung, gibt's in allen Geschmacksrichtungen - super!!! Unbedingt probieren!), um dann Mittwoch meinen "orientation morning" der Fakultät zu besuchen.
Es studieren hier einige Leute Food Technology, also bin ich bei weitem nicht der einzige Erasmus-Student damit - sogar bei mir im Heim studiert das fast der ganze 4. Stock hab ich mir sagen lassen!
Die Fakultät liegt etwas außerhalb vom Stadtzentrum und besteht dann aus 3 großen Gebäuden und einigen kleineren, auch Glashäusern für Pflanzenversuche - von Zeit zu Zeit kann man diese "Versuchspflanzen" dann auch billig kaufen.
Nachmittags war dann Zeit um endlich zu inskribieren und sich beim Foreigner's Office der Stadt anzustellen, was am längsten gedauert hat. Es gleicht einem österreichischem Amtsweg, sozusagen!
Schließlich habe ich das erste Mal hier übernachtet, denn Donnerstag war mein offizieller Welcome Day der Universiteit Gent! Ich bin der einzige Österreicher dieses Semester, deutschsprachig gibt's dann noch eine Deutsche, die allerdings in Maastricht studiert und daher auch fließend Holländisch (anderer Dialekt für Flamen) spricht.
Sonst sind hier aber jede Menge nette Leute und wir haben schon mal den ersten Stadtrundgang bei strahlendem Sonnenschein genießen dürfen - schön langsam wurde ich versöhnt mit der Stadt! Abends waren wir von der Uni zum Essen eingeladen und anschließend gab's die erste Erasmus-Party in einem Club an der Overpoortstraat gleich um die Ecke von meinem Studentenheim, ich wohne sozusagen im Partyzentrum hier. Zu Beginn ein ziemlicher Flop, also ab ins eigentliche Erasmus-Pub (wieder um die Ecke). So tratschten wir weiter und als wir hörten dass im Club inzwischen mehr los sei, haben wir uns das noch angeschaut, um festzustellen dass es nicht unser Musikgeschmack war. Nachdem alle vom Tag
ziemlich geschafft waren sind wir um halb zwei freiwillig heim gegangen.
Freitags bin ich ein letztes Mal nach Antwerpen gefahren, um Wäsche zu waschen, mit Tom noch einmal Abend zu essen und die erste Erasmus Party von der Uni-Antwerpen mit meinen Kurskollegen zu besuchen... Tom hat mich sogar begleitet und hat sich plötzlich ziemlich alt gefühlt neben uns.
Samstags hat er mich dann zu Mittag nach Gent gebracht und nun bin ich hier...
Nachmittags bin ich auf Wohnungssuche gegangen - hier findet man auch Zimmer über Annoncen in den Fenstern. Einige habe ich angeschrieben - mal schauen was noch daraus wird!
Am Abend war ich bei Elisa (Finnin, kenn ich aus dem Flämisch-Kurs) zum Essen eingeladen, da sie ihre eigene Küche hat.
Heute waren wir gemeinsam in der Stadt in Ruhe unterwegs und haben einstimmig festgestellt, dass die Stadt einfach traumhaft schön ist! Café trinken am Ufer der Leie mit einem Spaziergang in der Altstadt und anschließend Abendessen in einem Restaurant an der Leie!
Elisa war vor zwei Jahren schon einmal hier und hat im Rahmen dieses Schulausfluges eine Jenever-Bar entdeckt, urig, klein - aber echt gut!

Nachts ist die Stadt dann sogar noch verträumter und ist damit mir damit endgültig ans Herz gewachsen:

Nun bin ich gespannt, wie's an der Uni wird, mein Stundenplan ist ja zum Glück so machbar, wie ich mir das in Österreich vorgestellt hatte - nicht alle hatten so viel Glück wie ich und mussten schon im Vorhinein einige Kurse tauschen, da die Zeiten kollidierten. Zusätzlich hab ich mir ein paar Sportkurse gesucht und werde diese in den nächsten Wochen ausprobieren:

Werd jetzt dann mal ins Bett gehen, tot binnenkort!
Gabi
Bin jetzt seit gestern nur ehr im Studentenheim in Gent. Einige wissen ja schon, wie's mir hier vor einer Woche ergangen ist, hab nicht fassen können, wie altmodisch ein Studentenheim in Westeuropa sein kann!
Hat wie ein Hotelzimmer ausgesehen, nur dass Duschen in meinem Stock nicht in Betrieb sind (=> ich fahre in den 8. Stock), 6 elektrische Kochplatten und 8 WC's für 30 Leute die in meinem Gang wohnen. Aber ansonsten hab ich mir mein Zimmer mit IKEA halbwegs hergerichtet. Bin inzwischen auch heilfroh über meinen Polster und meine Bettbezüge von zuhause!
So sieht's jetzt in etwa aus, nur inzwischen etwas voller und 1 Teppich ist dazugekommen:
Weiters hatte ich letzten Montag das Vergnügen festzustellen, dass nicht nur Uni-Ferien waren in der letzten Woche, sondern dass wegen Rosenmontag auch alle Sekretariate geschlossen hatten, leider steht das nirgendwo, also bin ich am Tag vor meiner Flämisch-Prüfung 3h umsonst nach Gent gefahren. Dienstag hab ich dafür dann ein A produziert, war noch Jenever trinken mit meinen Kurskollegen (etwa 20%iger "Schnaps", typisch für Belgien und Umgebung, gibt's in allen Geschmacksrichtungen - super!!! Unbedingt probieren!), um dann Mittwoch meinen "orientation morning" der Fakultät zu besuchen.
Es studieren hier einige Leute Food Technology, also bin ich bei weitem nicht der einzige Erasmus-Student damit - sogar bei mir im Heim studiert das fast der ganze 4. Stock hab ich mir sagen lassen!
Die Fakultät liegt etwas außerhalb vom Stadtzentrum und besteht dann aus 3 großen Gebäuden und einigen kleineren, auch Glashäusern für Pflanzenversuche - von Zeit zu Zeit kann man diese "Versuchspflanzen" dann auch billig kaufen.
Nachmittags war dann Zeit um endlich zu inskribieren und sich beim Foreigner's Office der Stadt anzustellen, was am längsten gedauert hat. Es gleicht einem österreichischem Amtsweg, sozusagen!
Schließlich habe ich das erste Mal hier übernachtet, denn Donnerstag war mein offizieller Welcome Day der Universiteit Gent! Ich bin der einzige Österreicher dieses Semester, deutschsprachig gibt's dann noch eine Deutsche, die allerdings in Maastricht studiert und daher auch fließend Holländisch (anderer Dialekt für Flamen) spricht.
Sonst sind hier aber jede Menge nette Leute und wir haben schon mal den ersten Stadtrundgang bei strahlendem Sonnenschein genießen dürfen - schön langsam wurde ich versöhnt mit der Stadt! Abends waren wir von der Uni zum Essen eingeladen und anschließend gab's die erste Erasmus-Party in einem Club an der Overpoortstraat gleich um die Ecke von meinem Studentenheim, ich wohne sozusagen im Partyzentrum hier. Zu Beginn ein ziemlicher Flop, also ab ins eigentliche Erasmus-Pub (wieder um die Ecke). So tratschten wir weiter und als wir hörten dass im Club inzwischen mehr los sei, haben wir uns das noch angeschaut, um festzustellen dass es nicht unser Musikgeschmack war. Nachdem alle vom Tag
ziemlich geschafft waren sind wir um halb zwei freiwillig heim gegangen.
Freitags bin ich ein letztes Mal nach Antwerpen gefahren, um Wäsche zu waschen, mit Tom noch einmal Abend zu essen und die erste Erasmus Party von der Uni-Antwerpen mit meinen Kurskollegen zu besuchen... Tom hat mich sogar begleitet und hat sich plötzlich ziemlich alt gefühlt neben uns.
Samstags hat er mich dann zu Mittag nach Gent gebracht und nun bin ich hier...
Nachmittags bin ich auf Wohnungssuche gegangen - hier findet man auch Zimmer über Annoncen in den Fenstern. Einige habe ich angeschrieben - mal schauen was noch daraus wird!
Am Abend war ich bei Elisa (Finnin, kenn ich aus dem Flämisch-Kurs) zum Essen eingeladen, da sie ihre eigene Küche hat.
Heute waren wir gemeinsam in der Stadt in Ruhe unterwegs und haben einstimmig festgestellt, dass die Stadt einfach traumhaft schön ist! Café trinken am Ufer der Leie mit einem Spaziergang in der Altstadt und anschließend Abendessen in einem Restaurant an der Leie!
Elisa war vor zwei Jahren schon einmal hier und hat im Rahmen dieses Schulausfluges eine Jenever-Bar entdeckt, urig, klein - aber echt gut!
Nachts ist die Stadt dann sogar noch verträumter und ist damit mir damit endgültig ans Herz gewachsen:
Nun bin ich gespannt, wie's an der Uni wird, mein Stundenplan ist ja zum Glück so machbar, wie ich mir das in Österreich vorgestellt hatte - nicht alle hatten so viel Glück wie ich und mussten schon im Vorhinein einige Kurse tauschen, da die Zeiten kollidierten. Zusätzlich hab ich mir ein paar Sportkurse gesucht und werde diese in den nächsten Wochen ausprobieren:
Werd jetzt dann mal ins Bett gehen, tot binnenkort!
Gabi
Montag, 4. Februar 2008
Antwerpen fast vorbei...
Hallo!
Inzwischen sitz ich schon bei McDonalds hier, da findet man auch einen Hotlink!
Der Kurs ist gut weitergegangen, letzte Woche war wieder ziemlich heftig und das Wochenende halbwegs friedlich.
Die Stadttour mit der "Schulgruppe" war ganz nett, einige Teile kannte ich ja schon, andere Infos waren neu dabei - z. B. gibts hier Genever, der hiesige "Schnaps" (20%chen) in allen Geschmacksrichtungen, was auch ganz nett schmeckt (wir haben inzwischen mal Apfel verkostet) - nach der Prüfung wird am Abend ausgiebiger getestet!
Freitag war ich bereits in meinem Studentenheim in Ghent und hab es als Gefängnisanstalt empfunden - insofern war ich gestern mit Tom bei IKEA für etwas Farbe als Teppich, Lampe, Dekce besorgen und ich werd mir so schnell wie möglich etwas anderes suchen und das vorher mal anschauen gehen.
Mittwoch und Donnerstag bin ich dort, da sind dann die offiziellen "orientation mornings" und "welcome days" mit anschließender Erasmus-Party, also geht die Sache mit neuen Leuten von vorne los!
Anbei wieder ein paar Bildchen!
Liebe Grüße in den Süden!
Gabi


Inzwischen sitz ich schon bei McDonalds hier, da findet man auch einen Hotlink!
Der Kurs ist gut weitergegangen, letzte Woche war wieder ziemlich heftig und das Wochenende halbwegs friedlich.
Die Stadttour mit der "Schulgruppe" war ganz nett, einige Teile kannte ich ja schon, andere Infos waren neu dabei - z. B. gibts hier Genever, der hiesige "Schnaps" (20%chen) in allen Geschmacksrichtungen, was auch ganz nett schmeckt (wir haben inzwischen mal Apfel verkostet) - nach der Prüfung wird am Abend ausgiebiger getestet!
Freitag war ich bereits in meinem Studentenheim in Ghent und hab es als Gefängnisanstalt empfunden - insofern war ich gestern mit Tom bei IKEA für etwas Farbe als Teppich, Lampe, Dekce besorgen und ich werd mir so schnell wie möglich etwas anderes suchen und das vorher mal anschauen gehen.
Mittwoch und Donnerstag bin ich dort, da sind dann die offiziellen "orientation mornings" und "welcome days" mit anschließender Erasmus-Party, also geht die Sache mit neuen Leuten von vorne los!
Anbei wieder ein paar Bildchen!
Liebe Grüße in den Süden!
Gabi
Abonnieren
Posts (Atom)